Schloss Schwarzenburg - Impressionen

Das Kulturschloss

 

Die nächsten Veranstaltungen:

13
Okt
Oli Kehrli: «Zuekunftsnostalgie»

Konzert

Oli Kehrli: «Zuekunftsnostalgie»

Wenn Fluchwörter zu Poesie werden, Gummipuppen sich in Fantasie auflösen, kann es passieren, dass ein gewöhnlicher Sandsack das ganze Weltbild in Frage stellt. In der musikalischen Tradition des Chansons gelingt es Kehrli in meisterhafter «Värslischmiedmanier», Menschen und deren Geschichten in den Mittelpunkt zu stellen. In «Zuekunftsnostalgie» nimmt der neue Troubadour das Publikum mit auf eine Zeitreise vom Ursprung seines Genres bis hin zu seiner heutigen Sicht auf das Berner Chanson. Vigilant, in seinen Beobachtungen äusserst scharf, mutig und selbstbewusst treibt Oli Kehrli seine Chansons voran. Dehnt und reizt ihre musikalischen Umrandungen weiter aus, ohne jedoch die Quelle seines geliebten Genres zu vergessen. Reduktion auf ein Minimum steht hier im Mittelpunkt. Kenner werden die kleinen Details in Kehrlis Liedern bemerken, die an die ehemaligen Berner Troubadours erinnern lassen. So etwa die spielerische Auseinandersetzung mit Fritz Widmer in «Ä Jeger im Wald» (Anlehnung an «drei Manne»), wie auch in «Lena» und «10 Gebot» (Betonung und Lautierung) oder etwa die verblüffenden Auflösungen in Stickelberger-Manier.
Jacob Stickelberger ist es auch zu verdanken, dass Oli Kehrli auf der Bühne steht. Die Troubadour-Legende hat den Chansonnier vor etwa zehn Jahren entdeckt und begleitet ihn seither als begeisterter Mentor. Noch heute stehen die beiden Freunde oft gemeinsam auf der Bühne.
Im Album «Zuekunftsnostalgie» findet man auch eine Hommage an den Berner-Chanson-Urvater Bernhard Stirnemann. Die berndeutsche Übersetzung von Georges Brassens’ «Les passantes», die er kurz vor seinem Ableben schrieb, hat Oli Kehrli mit dem Originaltext des Liedes ergänzt und im Duett mit dem YB-Fussballer Guillaume Hoarau aufgenommen.

www.olikehrli.ch

«Oli Kehrlis Auftritte sind schlicht fantastisch, grossartig, sympathisch und – ich brauche den Begriff nicht gern, aber er stimmt – das Ganze ist höchst professionell. Ich bin so richtig stolz, wirklich!»
Jacob Stickelberger

«... wunderbar, den beiden zuzuhören. Gönnen Sie es sich, auf YouTube zum Beispiel, 4 Minuten 52 Sekunden für die Seele …»
NZZ am Sonntag

Freitag, 13. Oktober 2017
20.00 Uhr, Wappensaal
Eintritt: Fr. 25.–/15.–

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26
Okt
Foto: (c) Patricia von Ah

Lesung

Pedro Lenz

Pedro Lenz erzählt mit zärtlicher Lakonie von Liebe auf den ersten Blick, von Beständigkeit und Freundschaft und davon, wie ein bestehendes Gefüge plötzlich ins Wanken gerät.
Drei Künstler und Tagediebe stolpern in dieser tragikomischen Geschichte durch die neblige Kleinstadt: Jackpot, der erfolglose Schriftsteller, der auf Hunde und Pferde wettet und verzweifelt den roten Faden für seinen Roman sucht, und die beiden Maler Louis und Grunz, die das Leben und die Schönheit lieben. Ihre Hingabe zur Kunst und zu den kleinen Freuden des Alltags scheint die drei Freunde zu erfüllen, denn das Schicksal meint es gut mit denen, die wenig verlangen und viel geben. Doch dann tritt die schöne Fanny in ihr Leben. Allein durch ihre Präsenz bringt sie das scheinbar stabile Gleichgewicht der Männerfreundschaft ins Wanken. Mit der Leichtigkeit des Seins ist es nicht mehr ganz so weit her. Jeder begehrt Fanny, aber keiner scheint zu verstehen, was Fanny begehrt.

Donnerstag, 26. Oktober 2017
20.00 Uhr, Wappensaal
Eintritt: Fr. 25.–/15.–, inkl. Apéro

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02
Nov
Ariane von Graffenried

Lesung

Literatour 2017: Ariane von Graffenried, Wolfram Höll, Matto Kämpf

Auch in diesem Jahr gehen aktuelle Berner Literaturpreisträgerinnen und -preisträger auf Lesereise durch den Kanton. In Schwarzenburg lesen Ariane von Graffenried, Wolfram Höll und Matto Kämpf aus ihren neusten Werken. Moderation: Moritz Wagner, Mitglied der Literaturkommission des Kantons Bern.

Ariane von Graffenried
Lebt und arbeitet als Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin in Bern.

Das Wöufli sitzt hinger mim Ofe u schimpft sech Potz Chrütz Million eine ab. I schänken ihm afang es Glesli Fendant ii, ir Hoffnig, das heig e lähmendi Würkig uf sini Gattig, aber nei, dr Walliser macht dä Siech nume no agressiver. Was ig ihm da für Dräck aabieti, är sig schliesslech dr Sankt Adolf II., Gross-König vo Grenoble, grad zrügg us Konstantinopel. [...] «Aha», sägen i zu däm Wöufli, i heig aagno, är sig us Italie iigwanderet. «Himmu-Herrgott-Bombe-Granate», fuuchet’s itz, u bevor mi dä touwüetig Cheib i d Lippe biisst, stecken i ihm es Bleischtift i d Schnure u frage meh zur Ablänkig aus us Inträsse: «Räblet’s geng no i däm Konstantinopel unge?»
[Aus «Babylon Park»]

Wolfram Höll
1986 in Leipzig geboren, wohnt in Biel. Er ist freier Autor und arbeitet als Hörspielregisseur und -dramaturg. «Drei sind wir» wurde 2016 am Schauspiel Leipzig uraufgeführt.

Jeden Tag
ist da mehr / jeden Tag / ist er mehr da / jeden Tag / ist er mehr da / bis er dann / nicht an einem Tag / nicht einfach an einem Tag / man merkt es erst gar nicht / man merkt es erst nach eins zwei drei Tagen / nicht mehr wird / nicht mehr mehr wird / er einfach derselbe ist
[Aus «Drei sind wir»]

Matto Kämpf
1970 geboren in Thun, lebt als Autor, Filmer und Theatermacher in Bern; Mitglied beim Spoken-Word-Trio «Die Gebirgspoeten» und bei der Quasi-Band «Trampeltier of Love».

Wir stehen hinten im Godzilla Club und lassen den Punk über uns ergehen. Obwohl er uns insgeheim ärgert. Tönt genau gleich wie 1980. Aber die Street-Credibility muss gewahrt bleiben. Wir sind Kinder des Grunge. 1991 kam Nervermind von Nirvana, wir waren 15 und hin und weg. Als Grunge-Kinder ist Punk unsere Mutter. Und Mütter soll man ehren. Rap und Hip-Hop sind die beargwöhnten Geschwister. Rock ist der Vater, Pop der eitle Onkel, R’n’B die dumme Tante, Blues die coole Grossmutter, Folk der komische Grossonkel, Jazz der elitäre Grossonkel und Heavy Metal der unterbelichtete Cousin.
[Aus «Tante Leguan» (Arbeitstitel)]

Donnerstag, 2. November 2017
20.00 Uhr, Wappensaal
Eintritt: Fr. 10.–, inkl. Apéro 

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03
Nov
Sushi – ein Einblick in die japanische Küche

Diverses

Sushi – ein Einblick in die japanische Küche

Sushi liegt voll im Trend. Kein Wunder, die japanischen Röllchen sind leicht, munden und sehen dabei auch noch gut aus. Die Zubereitung der kleinen Köstlichkeiten ist gar nicht so schwierig und braucht lediglich etwas Musse und ein klein wenig Übung. Bei diesem Sushi-Event lüftet Lecco Woo, der Berner Spitzenkoch, Foodstylist und Kochlehrer, die Geheimnisse eines kleinen Teils der japanischen Küche. Er erklärt Ihnen die notwendigen Grundzutaten sowie die wichtigsten Handgriffe für die gängigen Sushi-Arten.
Degustationen mit unterschiedlichen Sushi-Varianten von rohem Fisch bis vegetarisch stehen zum Essen bereit. Lassen Sie sich in die Welt der Stäbchen entführen und genieren Sie sich nicht, auch einfach von Hand zu essen.
Drehen Sie danach Ihr eigenes Ding und tischen Sie Ihrer Familie oder Gästen in Zukunft das allerfrischeste Sushi auf! Selbstverständlich erhalten sie eine ausführliche Dokumentation zu Sushis und alle Rezepte.

Freitag, 3. November 2017
19.30 Uhr, Wappensaal
Eintritt: Fr. 30.–/20.–, inkl. Degustation und Rezepte

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12
Nov
Ungerwäx

Konzert

Ungerwäx

In der Kleinkunstszene seit vielen Jahren bekannt, konzertiert der Multiinstrumentalist Lorenz Mühlemann seit 2016 im Ensemble Ungerwäx mit David Joss. Die schwerelose Musik mit poetischem Tiefgang bewegt sich von Folk im weitesten Sinne über Volksmusik der feinen Art bis zu eigenen Kompositionen. Das seltene Instrumentarium bezaubert in kommentierten Konzerten und öffnet Türen zu alten und neuen Klangwelten. David Joss blickt auf eine langjährige Tätigkeit als Gitarrist verschiedener Bands zurück (Gundi, Nils Burri, Airline, Dave Jutzi Trio) und musiziert auf dem Fundament von Jazz, Klassik und Folk.

Lorenz Mühlemann: Hackbrett, Akkordzither, Violinzither, Concertina, Hanottere
David Joss: Gitarre, Harfe, Chrotta

www.zither.ch

Sonntag, 12. November 2017
17.00 Uhr, Wappensaal
Eintritt: Fr. 25.–/15.–

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